Heidelberger Katechismus Frage ...
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Paul Schneider und der Heidelberger Katechismus

Der Heidelberger Katechismus als Maßstab für die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Ideologie

Von Klaus Maßmann

Paul Schneider, bekannt als Prediger von Buchenwald, lernte den Heidelberger Katechismus erst in den Hunsrücker Gemeinden Dickenscheid und Womrath kennen. Dorthin war er 1934 versetzt worden. Beide Gemeinden waren reformiert und gehörten zur Kirche der altpreußischen Union. In seinem dreieinhalbjährigen Dienst lernte er den Katechismus als Hilfe für seine Arbeit und als persönliche Wegbegleitung kennen, vor allem aber auch als Maßstab für die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Ideologie.
Eine Zuspitzung brachte die Auseinandersetzung mit deutsch-christlichen Lehrern an den örtlichen Bekenntnisschulen. Mit dem Presbyterium wollte Schneider in einer Maßnahme aufgrund der Fragen 81 bis 85 des Heidelberger Katechismus, den sogenannten "Kirchenzuchtsfragen", den Einfluß der deutsch-christlichen Lehre in seinen Gemeinden abwehren. Aber noch vor Beendigung der Maßnahme führte dies zu seiner Verhaftung und Einlieferung in das Konzentrationslager Buchenwald.
Die Umstände und Einzelheiten dieser Vorgänge werden anhand schriftlich erhalten gebliebener Zeugnisse in einem Beitrag dargestellt.

>>> pdf "Der Heidelberger musste mit ins Gefängnis" mit Exkurs: "Kirchenzucht" in Womrath gemäß Frage 85 des Heidelberger Katechismus, Geschichtliche Vorgänge und Grundlagen  (184 KB)

Der Beitrag ist im Sommer 2013 auch gedruckt erschienen, siehe unter Neue Publikationen zum Heidelberger Katechismus

August 2012, aktualisiert 7/2013