Heidelberger Katechismus Frage ...
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Die 129 Fragen des Heidelberger Katechismus - ohne die Antworten!
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Ein Veranstaltungsvorschlag


Wirkung

Heilig-Geist-Kirche in Heidelberg am Abend, Foto: Aleida Siller

Obwohl eigentlich für die Kurpfalz gemacht, fand der Heidelberger Katechismus schnell darüber hinaus Verbreitung. Flüchtlingsgemeinden wurden auf ihn aufmerksam: in der Pfalz, am Niederrhein, in London, in Emden. Schon bald gab es die ersten Übersetzungen.
Auf Synoden in Emden, Wesel und Duisburg fand der Katechismus Anerkennung nicht nur als Unterrichtsbuch, sondern er wurde mehr und mehr als geeignete Richtschnur für Lehre und Bekenntnis angesehen. Die Nationalsynode von Dordrecht 1618/19 erklärte den Katechismus schließlich zum verbindlichen Bekenntnis- und Lehrbuch für reformierte Kirchen. In folgedessen wurde er in weiteren Territorien und Kirchen eingeführt, in einigen im Laufe der Jahrhunderte jedoch auch wieder außer Kraft gesetzt und durch andere Katechismen ersetzt. 
Durch Handel, Mission und Auswanderung gelangte er nach Übersee. Etwa 40 Übersetzungen sind bekannt.
Von Anfang an gab es auch kritische Stimmen zum Katechismus, zu seinem Inhalt, später auch zur Art seiner Anwendung. Nicht nur den guten Wirkungen dieses Katechismus ist deshalb nachzugehen, sondern auch seinen problematischen. Und nicht zuletzt muss gefragt werden, ob Aussagen auf dem Hintergrund theologischer, anthropologischer und politischer Erkenntnisse aus der Mitte des 16. Jahrhunderts heute noch tragend und leitend sein können.

Welche Bedeutung hat der Heidelberger Katechismus heute in Kirchen und Gemeinden? Hier gibt es Interviews dazu.
Er war kein Bekenntnis zur Toleranz, aber wohl ein ernsthafter Versuch, zwischen Reformierten und Lutheranern zu vermitteln: Ein Rückblick auf 450 Jahre Heidelberger Katechismus
Von Michael Weinrich
Beiträge und Eindrücke aus einigen Ländern
Festvortrag von Prof. Dr. Gerd Theißen auf der Hauptversammlung des Reformierten Bundes am 7. Juni 2013 in Heidelberg
Ein Beitrag zum Bibelgebrauch des Heidelberger Katechismus
Von Frank Crüsemann
Eine spannende Frage! Und ein informativer Beitrag!
Unter dem Titel: "In Einigkeit des wahren Glaubens."– Der Heidelberger Katechismus als Medium der Etablierung und Konsolidierung der Evangelisch-reformierten Kirche in der Provinz Hannover, zeichnet Dr. Hans Georg Ulrichs, Heidelberg, den Weg nach, wie und warum der Heidelberger Katechismus Eingang in die Verfassung der heutigen Evangelisch-Reformierten Kirche (ERK) fand.
Der Heidelberger Katechismus wurde als Unterrichtsbuch entworfen und auch so benutzt. Bald bekam er aber auch die Funktion eines Bekenntnistextes. In reformierten und unierten Kirchen zählt er bis heute zu einer ihrer Bekenntnisgrundlagen.
Wie aber sieht es in anderen Konfessionen oder Religionen mit Glaubensbekenntnissen aus? Vom Judentum wird oft behauptet, dort gäbe es keine solchen Texte. Aber ist das so zutreffend? Michel Bollag vom Zürcher Lehrhaus hat dazu einen informativen Beitrag verfasst.
Verbreitung und Union im 19. Jahrhundert
Schautafeln, erarbeitet von Ingrun Osterfinke für die Ausstellung des Landeskirchlichen Archivs der EKvW in Bielefeld vom 5. bis 28. Nov. 2013 "Zeitliche und ewige Wohlfahrt! 450 Jahre Heidelberger Katechismus“.
Festvortrag von Prof. Dr. Gerd Theißen auf der Hauptversammlung des Reformierten Bundes am 7. Juni 2013 in Heidelberg
Der Vortrag als Text:

Prof. Dr. Gerd Theißen auf der Hauptversammlung des Reformierten Bundes am 7. Juni 2013 in Heidelberg
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